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Burgruine Osterburg

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Burgruine Osterburg

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osterburgEin ideales Wanderziel: Südwestlich von Bischofsheim, etwa auf halbem Weg zum Kreuzberg, finden sich auf einem Basaltkegel Ruinen der Osterburg, einer romanischen Wehranlage. Über ihren Namen ist gerätselt und noch mehr fabuliert worden. Wahrscheinlich ist, dass der Name Osterburg etwas mit der Himmelsrichtung zu tun hat. Die Bischofsheimer Osterburg ist vielfach mit der über Henfstädt bei Themar aufragenden Osterburg verwechselt worden. Tatsächlich haben beide Burgen außer der Namensgleichheit nichts gemeinsam.

Die abseits und hoch über Bischofsheim gelegene Osterburg war genau wie die Walzburg das hochmittelalterliche Verwaltungszentrum Würzburgs im Brendtal und Kreuzberggebiet. Sie war zugleich Grenzfestung gegen das Hochstift Fulda und Militärbasis im Streit um das Dammersfeld. Ursprung, der Anlass zum Bau, Bauherr und Entstehungszeit der Burg liegen im Dunkeln. Ihr Name taucht urkundlich um 1200 erstmals auf, als ein Reinhold von Osterburg als Urkundenzeuge aufgetreten ist. Die Bischofsheimer Osterburg ist – wie die Salzburg – eine würzburgische Ganerbenburg gewesen. Als Ganerben sind unter anderem Engelbert von Osterburg, Botho von Eberstein und Heinrich von Lure genannt.
Obwohl im Laufe der Zeit viel verloren ging, ist das, was blieb, spektakulär. Bei der Freilegung des Mauerwerks kamen zum Beispiel Basaltsäule von über vier Metern Höhe zum Vorschein, die die Burg ursprünglich trugen. Auch während der umfangreichen Sanierungsarbeiten, die bis 2009 laufen, ist der Besuch der Ruine Osterburg ein Muss für jeden geschichtlich und landschaftlich Interessierten. Mit Spannung wird erwartet, was die Burgenforscher noch zu Tage fördern.
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