Labyrinth der Budaer Burg
Labyrinth der Budaer Burg
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In tiefen Kellern innerhalb des Burgberges Budapests liegt das Labyrinth der Budaer Burg. Ein Ausbruch warmer Quellen erschuf die einzigartigen Kalktuffhöhlen, welche den Budaer Urjägern vor einer halben Million Jahren als Schutz- und Jagdgebiet diente.Die Höhlen wurden später aus militärischen und wirtschaftlichen Gründen miteinander verbunden, wobei die Keller der Häuser der Burg auch mit angeschlossen wurden. Damit entstand ein Labyrinth, welches mal als Luftschutzraum für zehntausend Personen oder auch als geheimes militärisches Objekt während des "Kalten Krieges" benutzt wurde.
Zwischen und nach den militärischen Nutzungen wurde dort ein Höhlenmuseum und zu Beginn der 80er Jahre das erste ungarische Panoptikum untergebracht. In den Jahren 1996/97 bekam das mehr als 4.000 Quadratmeter große Labyrinth durch Rekonstruktionsarbeiten sein ursprüngliches Gesicht zurück.
Heute stellt die Ausstellung des Labyrinths die Weltgeschichte dar, die beim Mittelpunkt beginnt und bis zum Endpunkt führt, wobei immer wieder auf begangene Gebiete zurück geblickt werden kann. Eine rote Gestalt, der Seelenführer, erscheint auf dem Weg durch das persönliche, urzeitliche, historische, neuzeitliche und das Labyrinth einer anderen Welt immer wieder.
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