Airbnb: zu wenig Steuern gezahlt?

Das Sharing-Portal Airbnb nutzt in Frankreich offenbar ein legales Steuerschlupfloch. Denn trotz eines geschätzten Jahresumsatzes von 65 Millionen Euro mit vermittelten Wohnungen auf französischem Boden zahlte der Konzern im vergangenen Jahr nur knapp 70.000 Euro an den französischen Staat. Das berichtet die Zeitung Le Parisien.

Das Geld, das Airbnb in Frankreich verdient, gehe demnach an zwei Gesellschaften mit Sitz in Irland und Großbritannien. Wie Le Parisien weiter berichtet, sei die Vertretung des Portals in Frankreich nur für Marketing und Werbung zuständig und gibt einen vergleichsweise geringen Gewinn von etwas mehr als 166.000 Euro an.

Laut Medienberichten ist Frankreich nach den USA der zweitgrößte Markt für Airbnb. Dort würden rund 300.000 Unterkünfte angeboten.