Noch mehr Hotel-Transaktionen im 1. Quartal

Prominente Hotels, wie etwa das 5-Sterne-Haus Villa Kennedy in Frankfurt, haben im 1. Quartal 2016 die Eigentümer gewechselt. Die vielen Verkäufe haben insgesamt zu einem Transaktionsvolumen von knapp 720 Mio. Euro auf dem deutschen Hotelimmobilienmarkt in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres geführt. Das ergibt eine Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate.

Damit hat der Gesamtumfang der Transaktionen den des Vorjahresquartals um rund 24 Prozent übertroffen. Bei den Transaktionen handelt es sich ausschließlich um einzelne Hotels. Das Portfoliosegment blieb dieses Jahr bisher unbesetzt. „Dies ist allerdings als Momentaufnahme zu werten; im weiteren Jahresverlauf sollte sich das Portfoliosegment noch deutlich beleben“, sagt Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Auch der Anteil der ausländischen Käufer würde sich dann noch erhöhen. Denn im 1. Quartal machten die ausländischen Investoren auf dem Hotelimmobilien Markt gerade einmal 25 Prozent aus – deutlich weniger als im Vorjahresquartal, in dem es etwa 50 Prozent waren.

Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass bisher – im Gegensatz zum ersten Quartal 2015 – noch keine Portfolios registriert wurden. Gerade dieses Segment zeichne sich durch einen sehr hohen Anteil ausländischer Käufer aus.